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Polizeireport

17. Oktober 2019

+++ Heilbronn: Holzhaus in Flammen +++

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Heilbronn: Ja-Wort unter freiem Himmel soll nicht einmalig bleiben

Unter der „Trau-weide“ an der nördlichen Spitze der Kraneninsel gaben sich in dieser Saison 44 Brautpaare das Ja-Wort. Nur drei Paare mussten wetterbedingt in die BUGA-Lounge ausweichen. Das Standesamt der Stadt Heilbronn prüft, ob es ein solches Angebot auch 2020 geben kann.
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Heilbronn: Neues Geschäft am Marktplatz - Feinkost statt Mode

Die Stadtverwaltung hat eine attraktive Lösung für die Fläche Peter Hahn in der stadteigenen Immobilie Kaiserstraße 34 gefunden, nachdem der bestehende Mietvertrag vom Betreiber zum Jahresende gekündigt wurde: Die prominent gelegenen Räumlichkeiten werden zu einem Spezialitätenmarkt und Genießertreffpunkt. Architekt Reiner Weber von Architekten61 und Innenarchitekt Rainer Palinkasch von p2raumdesign haben mit der Metzgerei Geiger aus Nordheim ein überzeugendes Konzept entwickelt. 
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Wildblumensamen aus dem All

Bei der bundesweiten Schulaktion „Space Seeds“ werden Schulkinder zu Wissenschaftlern und erforschen Wildblumensamen, die zusammen mit ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS waren. Als erste Schule erhielt die Heilbronner Silcherschule die aus dem All zurückgekehrten Blumensamen, um damit zu forschen.
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Die Weihnachtsbäckerei

Kann man Schnee wirklich herbeiwünschen? Gibt es tatsächlich Hunde, die sprechen, singen und auch noch das Publikum dirigieren können? Kann ein Schneemann singen und tanzen? Ist der Weihnachtsmann manchmal eigentlich auch eine Weihnachtsfrau? Und wo ist überhaupt das Rezept für die Weihnachtskekse geblieben? Antworten auf alle diese Fragen gibt das Musical „Die Weihnachtsbäckerei“, das am Samstag, 14. Dezember, um 14.30 Uhr in Heilbronn in der Harmonie zu erleben ist.
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Rechtsanwälte in Lauffen...
Steuerberater in Weinsberg...

 

Impfpflicht für Masern

Schul- und Kindergartenkinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Das ist Ziel des Masernschutzgesetzes, das am 17. Juli 2019 im Kabinett beschlossen wurde.
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Ab sofort können sich Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg online von einem Tele-Arzt beraten lassen.
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Suchen und finden

 

Von der Traubenblüte bis zur Weinlese

In Heilbronn gibt es eine Fülle von Events rund um das Thema Wein. Eine Übersicht.
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Nicht geschüttelt, sondern gerührt und gekühlt kommt die Demeter-Milch auf dem Lieberherr-Hof aus dem Automaten. Weiterlesen...

Immer mehr Bio im Ländle

Bio ist gefragt. Im Wunsch der Verbraucher nach ökologisch erzeugten Produkten aus der Region liegt eine große Marktchance für die heimischen Landwirtinnen und Landwirte. Mit dem Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“ unterstützt das Land interessierte Betriebe dabei, diese Chance zu nutzen, die der Markt bietet. Mit Erfolg, wie vorläufige landesweite Zahlen für 2015 belegen.

„In Baden-Württemberg gibt es so viele Bio-Betriebe und so viel ökologisch bewirtschaftete Fläche wie nie zuvor: Im Vergleich zum Jahr 2011 verzeichnen wir einen Flächenzuwachs von knapp 17 Prozent. In Baden-Württemberg werden nun 9,2 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche ökologisch bewirtschaftet. Der Aktionsplan ‚Bio aus Baden-Württemberg‘ greift“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde am in Stuttgart. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche im Land ist von 112.567 Hektar im Jahr 2011 auf insgesamt 131.253 Hektar im Jahr 2015 gestiegen, die Zahl der Bio-Betriebe von 6.509 auf 7.131.

Allein 2015 ist die Zahl der Bio-Betriebe im Land, die nach den Vorgaben der EU-Öko-Verordnung produzieren, um 212 Betriebe gestiegen. „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bio-Fläche in Baden-Württemberg um 5,4 Prozent gewachsen. Damit liegen wir deutlich über dem bundesweiten Wachstum von 2,9 Prozent“, betonte der Verbraucherminister. 

Die Zuwächse bei Betrieben und Flächen zeige, dass die Umstellungsförderung auf Bio und die weiteren Maßnahmen des Aktionsplans gefragt seien. „Landwirtinnen und Landwirte, die in Bio eine Marktchance für sich sehen, profitieren von unserem Maßnahmenbündel“, sagte Bonde. 

Die grün-rote Landesregierung unterstütze die baden-württembergischen Bio-Betriebe nach dem Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ – beispielsweise über das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) mit höheren Beibehaltungsprämien und deutlich höheren Umstellungsprämien sowie zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen FAKT-Maßnahmen, so Bonde abschließend.

Hintergrundinformationen

Die vorläufigen Zahlen hat die Öko-Kontrollbehörde am Regierungspräsidium Karlsruhe erhoben. Die bundesweiten Zahlen beziehen sich auf die Pressemitteilung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) vom 10. Februar 2016.

Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“

Mit dem Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“ hat die Landesregierung ein Maßnahmenbündel zur Förderung des Ökolandbaus in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht. Darin sind Maßnahmen zu finanzieller Förderung, Bildung, Beratung und Information, Forschung und Versuchswesen, Markt und Vermarktung sowie zum Verbraucherschutz zusammengefasst. Diese dienen dazu, die Rahmenbedingungen für die Umstellung auf ökologischen Landbau sowie die Beibehaltung der ökologischen Wirtschaftsweise zu verbessern. 
Informationen zum Ökologischen Landbau finden Sie im Informationsportal Bio aus Baden-Württemberg Informationen zum Ökolandbau . 

Handlungsfelder des Aktionsplans

Aus-, Fort- und Weiterbildung
Um die Herausforderungen des Ökologischen Landbaus erfolgreich zu meistern, braucht es gut ausgebildete und qualifizierte Fachkräfte. Mit dem Aufbau des Kompetenzzentrums Ökologischer Landbau in Emmendingen-Hochburg zu einem Bildungs-, Versuchs- und Modellbetrieb sowie dem Ausbau des Ökoobstbaus am Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee in Bavendorf setzt das Land deutliche Schwerpunkte in Bildung und Forschung für den Ökolandbau. 

Forschung
Wirtschaftlicher Ökolandbau erfordert eine zielgerichtete Forschung und einen intensiven Wissenstransfer in die Praxis. Von Züchtungsfragen über tiergerechte Stallbauten bis hin zur Pflanzengesundheit – der Forschungsbedarf ist groß. Die landwirtschaftlichen Landesanstalten in Baden-Württemberg arbeiten daran, den Ökolandbau laufend und orientiert an praxisnahen Fragestellungen weiterzuentwickeln.

Förderung
Ökolandbau trägt wegen seiner umweltschonenden Wirtschaftsweise zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Das Land fördert deshalb Betriebe, die ökologisch wirtschaften, und Betriebe, die auf ökologische Wirtschaftsweise umstellen.

Verbraucherschutz
Damit auch Bio drin ist, wo Bio draufsteht, gibt es in Baden-Württemberg ein bundesweit einmaliges jährliches Ökomonitoring-Programm. Ökologisch erzeugte Lebensmittel werden gezielt überwacht und unter anderem auf Rückstände und Kontaminanten untersucht.

Vermarktung
Mit einer Vielzahl von Maßnahmen von der Marktstrukturverbesserung bis hin zu Aktionswochen „Bio aus Baden-Württemberg“ unterstützt das Land die Vermarktung von Bioprodukten.